Schlagwort-Archiv Patientenschule

VonRedaktion

Schonend und ästhetisch mit Bikinischnitt 

– Anzeige –

Minimalinvasiver Gelenkersatz an der Hüfte

Der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in Deutschland. Er gibt vielen von Arthroseschmerzen Geplagten ein Stück Lebensqualität wieder. Ein wichtiger Schritt dahin ist es aber auch, nach der Operation möglichst schnell wieder „auf die Beine“ zu kommen. Denn je länger Immobilität besteht, desto schwächer wird die Muskulatur. Dr. Manfred Krieger von der Chirurgie/Orthopädie Rhein-Main in Wiesbaden operiert daher in so vielen Fällen wie möglich minimalinvasiv, mit kleineren Schnitten und wenig bis keiner Muskeltraumatisierung. Zu diesen Zugängen gehört auch der schonende „Bikinischnitt“, worüber er im Gespräch mit ORTHOpress berichtet. weiterlesen

VonRedaktion

„kniemobile plus“

– Anzeige –

Das moderne Therapiekonzept zur schnellen Genesung bei Kniegelenksersatz

Ein Krankenhausaufenthalt sei keinem gegönnt, aber für eine Versorgung mit einem künstlichen Gelenk gibt es keine andere Wahl. Auch der aktive oder robuste Patient muss sich ins Krankenhaus begeben, um ein künstliches Kniegelenk zu erhalten. Am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden, einem zertifizierten Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung mit jährlich über 1600 Implantationen von Hüft-, Knie-, Schulter- und Sprunggelenken wurde jetzt das Behandlungskonzept revolutioniert, sodass die negativen Begleiterscheinungen eines längeren Krankenhausaufenthaltes erst gar nicht auftreten können. Das Ziel ist, dass der Patient sich rasch erholen kann und sein Gelenk wieder sicher im Alltag einsetzen kann. Sowohl bei der kompletten Versorgung (Kniegelenkendoprothese) als auch bei der Teilprothese (Schlittenprothese) besteht für den Patienten das Angebot zur Nutzung dieses innovativen Konzeptes. Bei diesem Programm kann der Patient noch am OP-Tag als aktiver Partner bei der weiteren Behandlung mitwirken. Dr. med. Philipp Rehbein, Leitender Arzt an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Josefs-Hospital Wiesbaden und Oberarzt Herbert Stephan erläutern das Konzept:

Was beinhaltet „kniemobile plus“?

Nachdem in der Sprechstunde die Möglichkeiten einer Operation zum Gelenkersatz besprochen worden sind, kann der Patient an der Patientenschule teilnehmen. Hier werden noch vor der Aufnahme elementare Techniken geübt, die zur raschen Mobilisierung beitragen. Am OP-Tag selbst erfolgt die Umsetzung des in der Patientenschule Gelernten. So darf der Patient schon aufstehen, erste Schritte gehen und sich auf speziell konstruierte Stühle setzen. Die Betreuung erfolgt hier in einem individuellen Areal der Klinik, mit kompetenten Pflegekräften und Physiotherapeuten. Zum Erhalt der Selbstständigkeit des Patienten wird dieser motiviert, bereits am OP-Tag wieder seine eigene Kleidung zu tragen, um z. B. selbst in den Badbereich gehen zu dürfen.

Was trägt noch zur erfolgreichen und schnellen Rehabilitation und Genesung bei?

Neben der speziellen Vorbereitung des Patienten in der Patientenschule spielen auch eine gezielte spezielle Schmerztherapie und gesonderte Narkosetechniken eine Rolle. Durch die banderhaltenden Operationstechniken, bei dem die für das Kniegelenk wichtige Bandfunktion erhalten bleibt, kann das Gelenk von Beginn an funktionieren. Dadurch wird es ermöglicht, dass die Patienten schon einen Tag nach der Operation zweimal täglich mit den Physiotherapeuten ihre Übungen trainieren können. Beim Verlassen des Krankenhauses am 5. Tag nach der Operation sollte der Patient vorher festgelegte Kriterien bewältigen.

Dazu gehört:

• allein aufstehen,

• sich ankleiden,

• minimal 100 Meter gehen,

• Treppen steigen und

• im Auto mitfahren können.

Der Patient kann sich umfassend in einem ausführlichen Patientenmanual informieren: kniemobile plus, abrufbar auf der Internetseite des St. Josefs-Hospital Wiesbaden, www.joho.de

Hightech-Material für ein langes Implantatleben am Knie: VERILAST ®

Ist das Patientenmanual nur für den stationären Aufenthalt gedacht?

Nein, das Manual hilft dem Patienten als wichtiger Begleiter für die gesamte Phase der Rehabilitation, also auch nach der Entlassung. Hierdurch sind jederzeit wichtige Übungen und Verhaltensmaßnahmen abrufbar, darüber hinaus werden auch praktische Empfehlungen für Zuhause gegeben. Für die weitere Behandlung sind Adressen von ambulanten Reha-Zentren aufgeführt. Die wichtigsten Fragen werden in diesem Handbuch ausführlich dargestellt und mit Antworten erläutert.

Wie lange wird dieses Verfahren schon angewendet?

Philipp Rehbein: Nachdem die Resonanz bei den Patienten mit einem ähnlichen Konzept für die Hüftgelenkoperation sehr positiv war, wurde natürlich wiederholt auch nach Möglichkeiten bei der Nachbehandlung für das Kniegelenk nachgefragt. Aus diesen Überlegungen heraus ist „kniemobile plus“ entstanden. Mit diesen Nachbehandlungskonzepten wird die ohnehin schon erfolgreiche Koordination zwischen Operationsteam, Anästhesie, Pflege und Physiotherapie noch optimiert. Der Patient selbst kann durch eine gezielte Vorbereitung ungemein zu einem schnellen Operationserfolg beitragen, außerdem wird die Komplikationsrate erheblich gemindert.

 

aus ORTHOpress 2-2017

Leitender Arzt Dr. med. Philipp Rehbein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie

Oberarzt Herbert Stephan Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:

Beethovenstr. 20

65189 Wiesbaden

Tel.: 0611 / 177 - 36 36

www.joho.de