Schlagwort-Archiv Hüftarthrose

VonRedaktion

Schmerzfrei trotz Arthrose

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Wieder einsatzbereit in Nigeria 

Arthrosebedingte Hüftschmerzen plagten den nigerianischen Priester Boniface Amu schon lange. Als sie so schlimm wurden, dass sie die Arbeit an seinem Schulprojekt in Nigeria beeinträchtigten, suchte er während eines Deutschlandbesuchs verschiedene Ärzte auf. Schmerzfreiheit brachte erst die Behandlung durch die MBST-KernspinResonanzTherapie in der orthopädischen Facharztpraxis Schepers in Köln-Weiden.

Boniface Amu arbeitet als Priester in Nigeria ehrenamtlich daran, Kindern aus den ärmsten Familien sowohl eine schulische Ausbildung als auch regelmäßige Ernährung zukommen zu lassen. Das von ihm gegründete Schulprojekt Enyiduru („sanfter Elefant“) startete vor 19 Jahren mit nur einem Kind und zählt mittlerweile 413 Kinder, die in der eigens gegründeten Schule versorgt werden.

Doch ein früherer Bruch im Sprunggelenk aus den 80er-Jahren, der nicht richtig zusammengeheilt war, erschwerte ihm seine Arbeit zunehmend. Als Folge kamen durch die jahrelange Fehlbelastung Beschwerden an der rechten Hüfte hinzu. Dort hatte sich eine Arthrose entwickelt. „Seit ca. 30 Jahren hatte ich jeden Tag Hüftschmerzen. Im November 2013 wurden sie so stark, dass ich nicht mehr weiterwusste. In Nigeria suchte ich einen Arzt auf, der mich röntgte und mir Schmerzmittel gab.“ Seine Beschwerden ließen sich damit aber nicht in den Griff bekommen. „Ich konnte nicht mehr liegen oder sitzen. Radfahren war nicht mehr möglich und zum Autofahren habe ich mir ein dickes Buch unter das Gesäß legen müssen“, berichtet er.

Schmerzfrei durch KernspinResonanzTherapie 

Bei seinem Deutschlandbesuch im letzten Oktober ließ sich Boniface Amu dann nochmals untersuchen. Nach der Diagnose Ischialgie erfolgte eine neue Medikation. Aber auch diese konnte nur bedingt Linderung bringen. Eine Operation wurde dann unerwartet notwendig, als er sich drei Tage vor seiner Heimreise den vorgeschädigten Fuß brach. Dadurch kam zutage, wie stark die Fehlstellung durch die alte Fraktur war.

Paul Schepers erklärt: „Die Kollegen in Kaiserswerth fanden bei der OP starke Verwachsungen vor und äußerten, dass der Fuß möglicherweise viel später nicht mehr hätte gerettet werden können. Die erneute Fraktur war dann sozusagen ,Glück im Unglück‘. Das Sprunggelenk wurde versteift, und mit einem speziellen orthopädischen Schuh konnte er den Fuß nach der OP an Gehstützen wieder belasten. Aber seine Hüftschmerzen waren weiterhin vorhanden. Leider verheilte der Knochen nach der Versteifungs-OP nicht so schnell wie gehofft, und Boniface Amu kam damit und mit den immer noch bestehenden Hüftschmerzen in meine Praxis. Wir behandelten dann beide Problemzonen mit der MBST-KernspinResonanzTherapie. Diese Therapie wirkt ursächlich, indem die Signalgebung der Körperzellen durch ein elektromagnetisches Feld positiv beeinflusst wird, was die eigenen Selbstheilungskräfte des Knorpels bzw. Knochens aktiviert. Der Patient liegt oder sitzt bequem, und der betroffene Körperteil wird in einer speziellen Spule platziert. Diese erzeugt entsprechend der Erkrankung die Kernspinfelder in einer bestimmten Frequenz. Im Falle von Boniface Amu verwendeten wir zwei Geräte gleichzeitig. Für die Hüfte eine große und für den Fuß eine kleinere Spule mit jeweils anderen Programmierungen. Insgesamt neun Sitzungen führten wir im letzten Jahr erfolgreich durch und nun ist er nochmals zur Auffrischung bei uns.“

Bereits nach der dritten Sitzung verspürte Boniface Amu damals eine Verbesserung. Seit dem Abschluss der Therapie nimmt er keine Schmerzmedikamente mehr und konnte mit vollem Elan zurückkehren. „Seit so langer Zeit war ich nicht mehr ohne Schmerzen, dass ich ganz vergessen hatte, wie es sich anfühlt“, sagt er. Nun kann er schmerzfrei in Nigeria seiner Bestimmung folgen und auch in Zukunft Kindern eine Perspektive geben.

Weitere Informationen zum Enyiduru-Projekt Nigeria e. V. finden Sie unter www.enyiduru.de

aus ORTHOpress 3-2015

Weitere Informationen:

Arthrose- und Osteoporose-Zentrum

Paul Schepers
Facharztpraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie

Goethestr. 43

50858 Köln

Tel.: 02234 / 200 27 60
www.praxis-schepers.de

VonRedaktion

Mit neuer Hüfte schnell wieder einsatzbereit

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Hüftendoprothese minimalinvasiv nach der AMIS-Methode

Bereits am ersten Tag nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes das operierte Bein wieder belasten zu können, ist kein Wunschdenken mehr. Zum Wohle des ganzen Körpers ist der Zugang durch natürliche Muskellücken ideal. Der Stuttgarter Orthopäde Dr. Johannes Quercetti gehört zu den Spezialisten, die das minimalinvasive Operieren nach der AMIS-Methode beherrschen und darin erfahren sind. Die Vorteile und das Vorgehen der Technik führt er im Interview näher aus. 

Herr Dr. Quercetti, mit ca. 220.000 Hüftgelenk-OPs im Jahr ist dies ein recht häufiger chirurgischer Eingriff. Was sind die Indikationen dafür?

Dr. Quercetti: Komplizierte Schenkelhalsbrüche und Hüftkopfnekrosen können eine Indikation sein. Die Arthrose am Hüftgelenk ist aber der häufigste Grund. Dabei nutzt der stoßdämpfende Gelenkknorpel übermäßig ab und es kommt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Die Erkrankung ist fortschreitend und ihre Symptome können in den Anfangsstadien mittels konservativer Behandlungsverfahren wie z. B. einer Kombination aus Physiotherapie und Medikamenten oder auch Injektionsverfahren gelindert werden. Wenn die Patienten bei stärkeren Abnutzungen deutlich in ihrer Aktivität eingeschränkt sind, sollte über einen Gelenkersatz nachgedacht werden. Natürlich ist dies immer eine individuelle Entscheidung, die nicht leichtfertig getroffen werden sollte und bei der wir unsere Patienten unterstützen.

Computerplanung

postoperatives Ergebnis

Dass die OP so oft durchgeführt wird, bedeutet aber doch auch, dass die Operateure sehr erfahren darin sind. Worüber müssen sich die Patienten dann Gedanken machen?

Dr. Quercetti: Die moderne Hüftendoprothetik ist eine Erfolgsgeschichte. Dabei werden die verschlissenen Gelenkanteile durch künstliche ersetzt, sodass dann in der Regel später wieder ein normales Leben mit sportlicher Aktivität möglich ist. Der Weg dorthin ist aber nach den herkömmlichen Operationsverfahren oftmals nicht so einfach und meist langwierig. Denn hierbei werden Weichteile wie wichtige Muskelstränge durchtrennt, um an das Gelenk zu kommen. Ehe diese Verletzungen wieder geheilt sind, hat der Patient durch die erzwungene Schonung auch in der nicht-operierten Körperhälfte Muskelmasse verloren und es bedarf viel Disziplin und Geduld, um sie wieder aufzubauen. Daher dauerte die Rehabilitationszeit früher oft Monate.

Heute gibt es aber andere Möglichkeiten?

Dr. Quercetti: Die neueste Entwicklung, die bislang erst von wenigen Spezialisten angewendet wird, ist das Operieren nach der AMIS-Methode. Diese minimalinvasive Technik ist sehr schonend und die Patienten können schnell wieder normal gehen. Daher ist auch eine beidseitige Versorgung in einer Narkose gut möglich, zumal der Schmerz nach der Operation oft im Vergleich deutlich geringer ist.

Was ist eigentlich das Besondere an der AMIS-Methode?

Dr. Quercetti: Das Besondere ist der Zugang! Die Art des Gelenkaustauschs kann wie bei der klassischen Technik mit denselben Prothesenmodellen erfolgen. Die Abkürzung AMIS steht für „Anterior Minimal Invasive Surgery“ und beschreibt den Weg zum Hüftgelenk von vorn. Das Wichtigste dabei: Es werden keine Muskeln durchtrennt, sondern anatomisch natürliche Muskellücken als Zugang genutzt. Ein kleinerer Schnitt, keine Muskelverletzungen und weniger Blutverlust sind die Gründe für eine viel bessere Rehabilitation. Bereits am Abend nach der Operation können die Patienten in Begleitung ins Bad gehen und sich am nächsten Tag selbstständig bewegen. Die Muskulatur wird also zum einen nicht durch die Operation beschädigt und zum anderen bildet sie sich nicht durch eine Liegezeit zurück. Wenn die Endoprothese nach ca. 16 Wochen eingeheilt ist, steht der neuen Aktivität nichts im Wege. Auch viele Sportarten können problemlos ausgeübt werden.

Warum ist diese Methode dann noch kein Standard und wird nur von wenigen Spezialisten durchgeführt?

Dr. Quercetti: AMIS hat nur Vorteile für den Patienten im Ergebnis. Allerdings ist das Verfahren auch nicht ganz einfach und es bedarf viel Erfahrung seitens des Operateurs. Außerdem sind die Lagerung und Vorbereitung etwas aufwendiger. Das ist es aber meiner Meinung nach absolut wert. Wenn ich sehe, wie schnell und gut die Patienten wieder auf die Beine kommen, habe ich daran keinen Zweifel.

aus ORTHOpress 1-2017

Weitere Informationen:

Dr. med. Johannes Quercetti
Orthopädische Praxis
Schulter, Hüfte, Knie
Marktplatz 11
70173 Stuttgart
Tel.: 0711 / 46 99 66 00
www.quercetti.de

 

Überörtliche Gemeinschaftspraxis
mit der OCS Schorndorf
Dr. C. Fromm und
Dr. M. Müller-Eißfeldt
Schlichtenerstr. 105
73614 Schorndorf
Tel.: 07181 / 99 32 40
www.oc-schorndorf.de